Mutterschaft – die Königsdisziplin!

  1. Reinigungskraft

Wer Kleinkinder hat, kennt folgende Situation. Du rührst nur mal eben die Suppe, damit sie nicht anbrennt und schon liegt die ganze Erde der Wohnzimmerpflanze auf dem Boden verteilt. Saugst du den Dreck wieder weg, sind inzwischen sämtliche Regale leergeräumt, die Klobürste wird gekostet und der Windeleimer umgekippt… es wird also niemals langweilig und es gibt niemals nichts zu tun 😉

  • Köchin

Du legst wert auf eine ausgewogene Ernährung und nimmst dir vor für deine Liebsten täglich frisch zu kochen, anstatt deine Familie von Konservenkost zu versorgen – das kostet Zeit.

  • Schneiderin

Schon wieder sind die Knie wund und das Loch in der Hose, die du in nahezu neuem Zustand auf dem letzten Flohmarkt erworben hast, will geflickt werden!

  • Wäscherin

Wer kennt das nicht. Babys und Kleinkinder sorgen für dreimal so viel Wäsche wie ein Erwachsener. Warum nur? Diese Miniwäsche kann doch nicht so viel Platz in der Maschine einnehmen! Nein, es sind weniger die kleinen Bodys und Pumphöschen, aaaaber…das vollgespuckte Arbeitshemd deines Mannes, das er gerade frisch für die Arbeit angezogen hat, sämtliche Shirts, die beim Stillen dann doch Milchflecken davontragen oder abgeschmierte Popelnasen, die rundum für Schleimspuren auf der Kleidung der Großen sorgen. Hinzu kommen massenweise eingepillerte Stoffwindeln, die spätestens morgen ja wieder zum Einsatz kommen, damit das kleine Würmchen nicht rund um die Uhr in Plastik gepackt werden muss. Hilfe – Woher nehme ich bloß die Zeit?

Dass wir nun nicht alle Berufe im Detail ausfeilen müssen, wird spätestens an dieser Stelle klar! Neben den oben genannten Tätigkeiten arbeiten wir täglich auch als:

  • Pflegerin
  • Erzieherin
  • Lehrerin
  • Seelsorgerin
  • Motivationscoach
  • Heilerin (Betreuung der Kinder oder des Ehemanns)
  • Taxifahrerin
  • Familienmanagerin

…um nur einige Berufe aufzuzählen. Darüber hinaus sind wir in den ersten Lebensjahren unserer Kinder auch noch Amme, die nicht selten viele Stunden tags und nachts mit zunehmender Gelassenheit versucht, ihren Säugling zu nähren.

Das alles bewältigen wir Mütter täglich, obwohl wir oftmals nur wenige Stunden Schlaf bekommen! Wir sind Multitaskingköniginnen, haben neben der Beantwortung von Kinderfragen, die Sprechstundenhilfe am Telefon, säubern zeitgleich den Popo unseres Jüngsten und haben darüber hinaus sogar noch ein Ohr für die Sorgen unserer Nachbarn, die mi dir durchs Fenster kommuniziert. Schlussendlich wünschen wir uns nichts mehr als die Anerkennung für diese großartige Meisterleistung zu erhalten! Schließlich üben wir die Königsdisziplin aller Berufe aus. Doch das wird selten von anderen gesehen. Somit wollen sich viele frisch gebackenen Mamas schnellstens wieder gesellschaftlich profilieren, um sich über ihre Arbeit wieder definieren zu können und die gewünschte Anerkennung von außen zu erhalten! Wie soll das nur alles gehen??? Es geht, aber nicht allein, und das hat eine ganz bestimmte Ursache!

…mehr dazu erfährst du im nächsten Artikel „Die wahre Ursache, warum uns Müttern unser Mamidasein oftmals nicht genug ist“

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