Mutter sein – von der Abhängigkeit in die Freiheit

Drei wertvolle Tipps, um von nun an entspannt Mama zu sein

Mutter sein bedeutet für viele Frauen Anstrengung, Verzicht, Routinen, Fokussierung auf das Kind, Selbstaufgabe uvm. Uns ist sehr wohl bewusst, wie abhängig unsere Kinder von uns sind und umgekehrt gilt das ebenso.

Viele Mütter betrachten ihre permanente Mamarolle als große Last und vergessen hin und wieder, welch großes Geschenk unsere Kinder sind. Hinzu kommt der gesellschaftliche Druck, dem wir ohnmächtig ausgeliefert sind, wenn wir nicht unseren Fokus auf uns selbst legen und lernen zu erspüren, was für uns und unsere Kinder das Beste ist.

Drei wertvolle Tipps werden dir helfen, dich zu besinnen, zu dir zu finden und von nun an entspannt und mit großer Freude dein Mama-Dasein voll auszukosten 🙂 🙂 🙂

1. Befreie dich von den Ansichten anderer und mach’ dein Ding

Wenn wir unsere Kinder als ein wundervolles Geschenk wahrnehmen, warum also sollten wir uns mit ihnen das Leben schwer machen?

Wem wollen wir etwas beweisen?

Warum glauben wir ‘hart’ arbeiten zu müssen, um als Mama gewürdigt zu werden?

Machen wir uns etwa abhängig davon, was andere unter einen ‘guten’ Mutter verstehen?

Zugegebenermaßen scheint das häufig der Fall zu sein. Anstatt ganz einfach zu spüren, was wir und unsere Kinder wirklich brauchen, ahmen wir nach, was andere für richtig erachten und verbiegen uns. Das kostet unglaublich viel Kraft. Warum tun wir das? Die Antwort ist nicht schwer: Aufgrund des menschlichen Bedürfnisses nach Anerkennung. Schließlich möchten wir nach außen das Bild einer Supermama wahren, die alles allein meistern kann… koste es, was es wolle… im schlimmsten Fall, unsere wertvolle Lebensenergie.

Wie wäre es, dein Leben als Mama einfach lieben zu lernen und nach deinen ganz eigenen Regeln Mutter zu sein! Nutze die Vorzüge, die ein Leben ohne feste Arbeitszeiten liefert (solange du im Mutterschutz bist) und passe deine täglichen Routinen mit den Kindern – wenn es sein muss – jede Woche neu an, ganz nach euren Bedürfnissen und völlig unabhängig davon, was andere für richtig erachten. Du wirst sehen, das Leben kann auch mit Kindern jeden Tag mit Leichtigkeit gelingen – wenn du dich darauf einlässt! Für neue Überraschungen sorgen die Kids ohnehin rund um die Uhr. Also los – genieße von nun an deine neu gewonnene gedankliche Freiheit und koste sie mit deinen Kindern, in eurem Rhythmus in vollen Zügen aus! 🙂

2. Gestatte dir Unterstützung

Glaube nicht, dass du alles ganz alleine bewältigen musst. Eine Mama hat quasi nie Pause. Um es salopp zu formulieren: Dein Baby hängt pausenlos an deinem Busen oder dein Kleinkind am Bein 😉 ..und wenn eines schläft oder in den großen Ausnahmesituationen auch mal alle Kinder zeitgleich schlafen, muss schnell gekocht, gewaschen und aufgeräumt werden. Schließlich will man auch noch eine gute Hausfrau sein, damit wenigstens der eigene Ehemann sieht, was du täglich ALLEIN leistest. Wenn dann noch ein unsensibler Kommentar am Abend hinzukommt, warum du es denn immer noch nicht geschafft hast, ein Geburtstagsgeschenk für den Schwiegerpapa zu organisieren, platzt der Kragen und du würdest am liebsten kapitulieren.

Woher rührt nur dieser Druck?

Es ist ganz einfach! Unsere Prägung! Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die es nicht erlaubt, Schwäche zu zeigen. So wurden wir auch erzogen. Also versuchen wir, wie alle anderen auch, eigenbrötlerisch alle Aufgaben isoliert von der Außenwelt ganz allein zu schaffen. Und was haben wir davon? Wir mutieren zu gestressten, unglücklichen Mamas, die permanent versuchen, es allen recht zu machen, nur nicht sich selbst.

Ist das die Mama, die du sein willst und ist das die Mama, die du dir als Vorbild für deine Kinder wünschst?

Sicherlich nicht. Dann überwinde falschen Stolz und hol dir Hilfe in den Bereichen, die dir täglich viel Energie rauben. Gründe beispielsweise eine Mama-Gruppe im Dorf, die sich täglich anfallende Arbeiten, wie das Kochen, untereinander aufteilt. Ihr fühlt euch sogleich mit anderen Muttis verbunden, eure Kinder haben Spielkameraden, ihr könnt euch austauschen und der Alltag gestaltet sich für alle viel lebendiger und auf jeden fall gewinnbringend. Wenn es dir einfach nur an Ruhe fehlt, dann gönne dir doch eine Reinigungshilfe oder eine stundenweise Babysitterin, damit auch du mal die Füße hochlegen kannst und dich nur um dich und deine Bedürfnisse kümmerst 🙂 Nur ein ausgeglichenes Verhältnis von Anspannung und Entspannung führt zu innerer Zufriedenheit und damit einhergehend auch zu langfristiger Gesundheit.

3. Sorge für dein Wohl

Fühlst du dich einsam und gelangweilt von all den täglichen Mama- und Hausfrauenroutinen, sodass dir manchmal die Decke auf den Kopf fällt? Dann sorge für Ausgleich. Warum putzt du dich nicht mal wieder richtig schick heraus und unternimmst einen Konzertabend mit deiner besten Freundin? Warum verabredest du dich nicht am Sonntagmorgen mit deiner Mama, um mal wieder in aller Ruhe gemeinsam mit ihr zu frühstücken? Willst du dir körperlich etwas Gutes tun? Such dir ein Hobby und power dich wenigstens einmal in der Woche so richtig aus, gönne dir Saunabesuche oder Wohlfühlmassagen oder warum nicht auch mal wider einen entspannten Frisuertermin? Verlasse dich auf deine Intuition und erspüre, wonach Körper, Geist und Seele rufen. Vielleicht bist du auch einfach unterfordert, glaubst all dein Potential nicht ausschöpfen zu können und suchst eine neue Herausforderung. Warum nicht die Mutterschaft nutzen, um sich weiterzubilden? Ist das so abwegig? Letztlich stellt sich an dieser Stelle nur eine einzige Frage:

Bist du dir das Wert?

Lautet deine Antwort ja, dann zögere nicht und lebe von nun an neben deinem Familienleben auch dein ganz eigenes Leben weiter! Denn eines solltest du dir stets zu Herzen nehmen: Nur wenn es dir gutgeht, kann es auch deiner Familie gutgehen!

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